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Hinweise für eigene Aufnahmen

Wenn Sie möchten, dass ich Ihre gesprochenen Texte mit einer Hintergrundmusik zusammen mische, benötige ich von Ihnen den gesprochenen Text als WAV- oder MP3-Datei. WAV-Dateien können Sie mit dem Audiorecorder von Windows oder mit diversen Zusatzprogrammen, die sich überlicherweise als Zugabe bei Soundkarten befinden, erstellen. Es existieren auch eine Menge professionelle Lösungen für Audio-Aufnahmen.

Bitte beachten Sie bei der Aufnahme folgende Hinweise:

1. Pegel nicht zu hoch

Bei digitalen Aufnahmen darf der Eingangspegel niemals über 0 dB liegen. Was bei analogen Aufnahmen teilweise vertretbar ist, gilt hier nicht.

2. Pegel nicht zu niedrig

Wählen Sie den Pegel so, dass er bei Aufnahme möglichst hoch (aber niemals über 0 dB) liegt. Ist der Pegel zu niedrig, entsteht unnötiges Rauschen.

3. Pegel möglichst gleichmäßig

Die Sprecherin / der Sprecher sollte darauf achten, dass der Pegel während der gesamten Aufnahme nicht zu sehr schwankt. Es ist sonst schwierig die Stimme "in den Vordergrund" zu holen. Besitzen Sie einen Compressor, so können Sie diesen mit einer Ratio-Einstellung 4:1 benutzen.

Die Dynamikbearbeitung kann in gewissen Grenzen auch nachträglich erfolgen. Die besten Ergebnisse werden aber mit optimalen Ausgangsmaterial erzielt.

4. Qualität nicht zu niedrig

Die WAV- oder MP3-Dateien sollten eine möglichst hohe Qualität haben. Auch wenn sie dadurch sehr groß werden. Die Verkleinerung der Dateien wird erst nach dem Abmischen vorgenommen. WAV-Dateien sollten mit 44,1 KHz und 16 Bit aufgenommen werden. MP3-Dateien mit 128 KBit/s und 44,1 KHz. In beiden Fällen ist eine Mono-Aufnahme ausreichend.

5. keine Pop-Geräusche

Bitte achten Sie bei den Aufnahmen darauf, dass keine Pop-Geräusche (Windgeräusche durch Atemluft) aufgenommen werden. Ein einfacher Pop-Schutz (Schaumstoffbezug) ist meistens ausreichend, wenn die Sprecherin / der Sprecher ein Mikrofon mit Stativ verwendet. Popgeräusche lassen sich nachträglich kaum entfernen. Die besten Ergebnisse werden mit einem professionellen Popschutz erreicht.

6. keine ssss-Geräusche

Sogenannte ssss-Geräusche lassen sich nachträglich schwer entfernen. Mit einem sogenannten De-Esser kann das Problem gemindert werden. Das Beste ist aber auch hier: Die Geräusche möglichst schon während der Aufnahme vermeiden.